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Verwaltung und Geschäftsführung
Mit
jeder verhinderten MRSA-Übertragung erfolgt eine Einsparung von 7.000
bis 20.000 € pro Patient. |
Kostenreduktion und Change Management
Die Umsetzung neuer Strategien und Prozesse
im Hinblick auf eine bereichsübergreifende und weitreichende
inhaltliche Veränderung zählt zum Change Management.
Für den Bereich Infektionsprävention stellen
wir ein Ungleichgewicht zwischen Finanzbedarf und Erlös fest.
Der weitreichende finanzielle Aufwand für eine Infektion durch
multiresistente Erreger wird am effektivsten durch Vermeiden der
Infektion selbst maximal reduziert. Die hierfür notwendige
Investition liegt weit unter dem für eine Infektion zu
berechnende Aufwendung.
Im Change Management der Infektionsprävention
spielt deshalb die Früherkennung eine besondere Rolle. Eine
erkannte Besiedlung mit multiresistenten Erregern verhindert in
den meisten Fällen die Infektion.
Ohne Früherkennungsmaßnahmen entsteht eine
große Anzahl von Patienten die in 25-50% eine im Krankenhaus
behandlungspflichtige Infektion entwickelt, nicht selten mit
intensivmedizinischer Behandlung. Die im Rahmen dieser
Behandlung notwendigen Antibiotika und Arzneimittel zeigen einen
von der Liegedauer abhängigen exponentiellen Kostenanstieg.
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Kostenreduktion durch Therapieerfolg
Intensives infektionspräventives Controlling zahlt sich
aus.
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Die METHIOS Suiten greifen in die
Datenlogistik des im Krankenhaus etablierten MRSA-Managements
ein. Durch die Anbindung an das Patienten-Informationssystem
wird für jeden Patienten ein Risikoprofil nach den aktuellen
Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) erstellt. Der
Abgleich mit bereits in vorherigen Krankenhausaufenthalten
gesammelten Daten liefert weitere wertvolle Informationen.
Nach der Profilierung erfolgt die Analyse und
Zuordnung nach dem Wenn-Dann-Prinzip. Die hier erstellten
Informationen werden in klinisch-praktische Anweisungen und
Informationen umgerechnet. Auf diese Weise entsteht eine
patientenindividuelle Behandlungsführung für MRSA oder MRE.
Die in der Behandlungsführung enthaltenden
Verhaltensvorgaben werden tagesaktuell berechnet und an alle
Abteilungen verschickt. Therapeutische Eckpunkte und
mikrobiologische Nachuntersuchungen können dabei in Echtzeit
eingesehen werden. Diese Interventionsschnittstelle macht eine
Kursänderungen zu jedem Zeitpunkt möglich.
Eine aus dem Prozess heraus erfolgte
Datenerfassung deckt therapeutische, infektionspräventive,
mikrobiologische und pflegerische Maßnahmen ab. Gleichzeitig
findet eine Entlastung der Stationen von routinemäßigen
Dokumentationstätigkeiten statt.
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